Narkosegase

  • Messung verschiedener WAGs mit einem einzigen Analysator
  • Messberichte zur Art und Menge der detektierten Gase
  • Stationäre und tragbare Systeme verfügbar

Anästhesie-Gase

Anästhetische Gase und Dämpfe entweichen während medizinischer Eingriffe in die Umgebungsluft. Diese Art der Exposition ist relevant für das medizinische Personal in Krankenhäusern, OP-Sälen, Aufwachräumen, Zahnarztpraxen und Veterinärkliniken auf der ganzen Welt. Problematisch ist insbesondere die permanente Belastung im beruflichen Alltag. Typische bedenkliche Gase sind u.a. Lachgas (N2O) und einige halogenierte Gase wie z.B. Sevofluran, Isofluran, Enfluran, Halothan, Desfluran und Methoxyfluran. Schon eine Kurzzeitexposition mit diesen Gasen kann verschiedene Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit hervorrufen. Langfristiger Kontakt mit einem der Anästhetika kann zu Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Krebs sowie Leber- und Nierenerkrankungen führen.

Das medizinische Personal kann den Anästhesie-Gasen auf vielerlei Arten ausgesetzt werden: es können Gase aus der Narkosemaske eines Patienten oder aus undichten Stellen des Anästhesie-Systems entweichen, oder es tritt während der Spülung des Systems aus. Darüber hinaus atmen Patienten nach einer Operation Narkosegase aus, manchmal sogar noch nach Tagen.

Die Gasmet™ Mehrkomponenten-FTIR Gasanalysatoren können zur kontinuierlichen Messung von Narkosegasen verwendet werden. Ständige oder Routine-Überwachungsprogramme können leicht mit einem fest installierten oder tragbaren Gas-Analysator realisiert werden. Ein solches Überwachungsgerät liefert die wesentlichen Informationen zur Luftqualität am Arbeitsplatz. Die leistungsfähige FTIR-Technologie bietet dabei zuverlässige Aussagen, wie viel und welche Narkosegase sich in der Luft befinden.

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