Nickel‑Raffinerie

  • Messung schädlicher Gasemissionen aus Zwischenprodukten und in der Umgebungsluft der Prozessanlagen und des Lagers

Nickel-Herstellung

Die Bergbauindustrie verwendet Flotationsmittel, um Sulfid-Mineralien, die metallische Elemente wie Kupfer, Nickel, Silber oder Gold enthalten, aus Erzschlämmen zurück zu gewinnen. Eines der häufigsten Flotationsmittel ist Natriumethylxanthat (sodium ethyl xanthate, ‘SEX‘). Dieses CH3CH2OCS2Na zersetzt sich u.a. zu Ethanol (C2H5OH), Kohlenstoffdisulfid (CS2) und Carbonylsulfid (COS). In der Raumluft von Anreicherungs-Anlagen müssen solche schädlichen gasförmigen Verbindungen überwacht werden.

Die Flotationsmittel-Lösung wird in Tanks vorgehalten, die regelmäßig alle drei bis zwölf Monate gereinigt werden müssen, weil sich die Substanz im Laufe der Zeit chemisch zersetzt und sich daher Schlamm ablagert. Bei der Entfernung des Schlamms werden schwefelhaltige Gase (CS2, COS) freigesetzt. Während des eigentlichen Flotationsprozesses können die Arbeiter CS2 ausgesetzt sein, wenn sie Füllstand, Durchfluss oder Volumina regulieren und überwachen.

Der Gasmet™ DX4040 FTIR-Multi-Gasanalysator erfasst genau und zuverlässig Messwerte für CS2 und COS. Dabei ist er einfach zu bedienen und erfordert nur eine einfache Nullabgleich-Kalibrierung. Die Standardkonfiguration umfasst bis zu 25 Gase. Damit ist das Messgerät ein vielseitiges Werkzeug für die berufliche Gesundheitsüberwachung beim Einsatz verschiedener Bergbauchemikalien.

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