Reinheit von Atem-Druckluft

Atem-Druckluft unterliegt hinsichtlich schädlicher Verunreinigungen strengen Grenzwerten, die in der europäischen Norm EN 12021 und in verschiedenen militärischen Standards wie DEF STAN 68-284 (Ausgabe 3) definiert sind. Die Prüfintervalle von Atemluft-Kompressoren und zugehörigen Geräten liegen bei drei Monaten. Unter den zu testenden Gasen sind Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Öldämpfe, die als Hexan und schwerere Kohlenwasserstoffe definiert sind.


Die EN 12021 betrifft Unterwasser-Anwendungen einschließlich Gerätetauchen (Self Contained Underwater Breathing Apparatus, SCUBA diving) und oberflächenversorgtes Helmtauchen mit Druckluftschlauch, außerdem Atemschutzgeräte zum Schutz vor toxischen Atmosphären und zum Arbeiten in kontaminierten Bereichen. Die Norm erstreckt sich auch auf Atemgas für Überdruck-Kammern und auf synthetische Luft. Während die EN 12021 nicht für Luftfahrt-Anwendungen gilt, regelt z.B. die Veröffentlichung DEF STAN 68-284 des britischen Verteidigungsministeriums und ihre Entsprechungen in anderen Ländern auch die Verwendung von Atemgasen in der Luftfahrt.

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