Rauchgas-Entstickung

In den meisten Verbrennungsverfahren reagiert atmosphärischer Stickstoff bei hohen Temperaturen mit Sauerstoff zu Stickstoffoxiden (NOx). Das insgesamt produzierte NOx ist die Summe von Stickstoffmonoxid NO und Stickstoffdioxid NO2. Die Emissionen dieser Gase durch Kraftwerke wird reguliert durch die Festlegung von Emissionsgrenzwerten (emission limit value, ELV).


Der Stickoxid-Gehalt von Rauchgasen oder Abgasen lässt sich bei hoher Temperatur effizient durch eine Reaktion mit Ammoniak NH3 verringern. Ammoniak reagiert sowohl mit Stickstoffmonoxid NO als auch Stickstoffdioxid NO2 zu molekularem Stickstoff N2 und Wasserdampf H2O. Um die korrekte Dosierung des zugesetzten Ammoniaks regeln zu können, muss er in Kraftwerks-Abgasen gemessen werden. Wird zu viel Ammoniak-Reagenz beigegeben, kann es zu einer übermäßigen Freisetzung von Ammoniak-Gas kommen (‚Ammoniakschlupf‘). Die Umweltbehörden haben aber auch für NH3 einen Emissions-Grenzwerts definiert. Außerdem ist das Ammoniak-Reagenz teuer und sein übermäßiger Einsatz bewirkt eine erhöhte Salzablagerung. Dies kann Wärmetauscher blockieren, was wiederum zu erhöhten Stillstandszeiten der Anlage führen kann.


Somit besteht ein eindeutiger Bedarf an Messsystemen zur kontinuierlichen Überwachung von Ammoniak in Kraftwerken mit DeNOx-Gaswäscher. FTIR-Gasanalysator-Lösungen von Gasmet™ ermöglichen die Messung der meisten Gasemissions-Komponenten, die in Kraftwerken kontinuierlich überwacht werden müssen. Dazu gehören gasförmiges Ammoniak NH3, Stickoxide NOx, Schwefeldioxid SO2 und verschiedene andere typische Emissions-Komponenten. Unser kontinuierliches Emissions-Überwachungssystem Gasmet™ CEMS II kann sowohl auf der Prozessseite verwendet werden, um unbehandelte Gase zu überwachen, als auch den NOx-Gehalt im Abgas zu messen.

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